Der Zeitungsleser als Ästhet

Die Society for News Desgin hat vier Zeitungen für deren überzeugende Gestaltung ausgezeichnet: Akzia, Expresso, The Guardian und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Die FAS und The Guardian erhielten bereits in den vorangegangenen Jahren Preise und wurden ein weiteres Mal für ihr konstant hoch stehendes Layout geadelt. Die russische Wochenzeitung Akzia (de.: Aktion) kommt visuell sehr frisch daher und bricht mit traditionellen Zeitungsaufmachungen. Ihre mehrheitlich jugendlichen Leser scheinen das zu goutieren.

Big Google is watching you

Zur Allmacht des Onlinegiganten Google machen immer mehr kritische Stimmen die Runde. Nicht nur Datenschützer prangern die Verwendung persönlicher Daten (Suchpfade, Auswertung von GMail-E-Mails, Blogs oder Browserkonfigurationen) an. Google bezieht hierzu keine klare Position und legt nicht offen, welche Daten wie und wie lange gespeichert und ausgewertet werden. Nun hat die WoZ eine lesenswerte Beilage zu diesem Thema veröffentlicht. Neben diversen skeptischen Artikeln gibt eine Fotoreportage Einblick in das Innenleben des Google-Hauptsitzes im Silicon Valley.

Jetzt auch noch das: Schee!

Während sich die restliche Schweiz durch die Schneemassen kämpft, schlägt sich die 20-Min-Redaktion mit Schee herum. Na dann, Ützen auf!

E-Learning Handbook

Als “work in progress” entstanden, bildet das E-Learing Handbook eine perfekte Anlaufstation für einen reifen Überblick zu Trends und Hintergründe im E-Learning. Die Autorin dieses Sammelwerks, Jane Hart, weiss auch mit anderen Ideen zu überraschen, so etwa mit ihrer Liste der 100 Top Tools für Learning 2007, die ebenfalls auf ihrer Website zu finden ist. Platz eins auf dieser Liste nimmt der Internetbrowser Firefox ein, gefolgt vom Social-bookmarking-Dienst del.icio.us. Und auf Platz drei …, guckst du selber: hier.

Eine klärende Mindmap zu SCORM

Sharable Content Object Reference Model - hinter der Abkürzung SCORM stecken verschiedene technische Standards und Vorgaben für E-Learning-Inhalte. Das Ziel von SCORM ist eindeutig: Mit diesem Referenzmodell soll die Austauschbarkeit und Wiederverwendbarkeit solcher Inhalte gewährleistet werden. Hier eine Mindmap, die ich im Verlauf meiner Diplomarbeit erstellt habe.

Wer nutzt das Internet?

4 von 10 Haushalten in der Europäischen Union verfügen über einen Breitbandzugang zum Internet; jede zehnte befragte Person hat schon eine eigene Homepage erstellt; jede sechste über das Internet telefoniert: Zahlen, die angesichts der 2004 vollzogenen EU-Osterweiterung erstaunen, da sie das Bild des rumänischen Holzkarrenbauers unterminieren. Vielmehr belegt diese aktuelle Studie von Eurostat den allgemein vermuteten Trend: Surfen ist das halbe Leben.

Internetnutzung 2007 in der EU

Studie zur Mediennutzung Jugendlicher in Deutschland

Empörende Massenverhaftung in Luzern

Am Samstagabend verhaftete die Polizei in Luzern über 200 Personen und löste eine von den Veranstaltern als friedliches Strassenfest angekündigte, unbewilligte Kundgebung mit einem Aufgebot von über 400 Polizisten auf. Die Verhafteten wurden bis am Sonntagmorgen unter prekären Bedingungen im Sonnenbergtunnel festgehalten. Eingepfercht in verschmutzten Räumen, bewacht von Polizei und Zivilschutz (!) sollten die “Demonstranten” unter keinen Umständen den für das offizielle Luzern so wichtigen Besuch der alten Dame UEFA stören.

Laut Augenzeugenberichten entbehrte die Aktion – oder war es für die Polizei eine willkommene Übungsanlage für die Euro 08? – an Verhältnismässigkeit und zeugte von Dilettantismus. Logistisch an allen Enden überfordert und mit unprofessionell zynischem Verhalten erwies sich die Staatsgewalt als  verunsichert und zeigte sich alles andere als souverän. Wenn sich die Schilderungen Betroffener (siehe Augenzeugenbericht auf bitxidenda) als wahr erweisen, so hat die Polizei mit dieser Aktion die Grenzen der Rechtstaatlichkeit klar überschritten.

Zwar können sich die politischen Entscheidungsträger rühmen, ihr erstes Ziel, ein sauberes Luzern am Sonntag der EURO-Auslosung, erreicht zu haben. Doch die Folgen dieser Massenverhaftung werden sie weit mehr beschäftigen, als ihnen lieb sein dürfte. Gesellschaftspolitisch fragwürdig hat man eine von der offiziellen Seite “verpönte Minderheit” gewaltsam in die Schranken gewiesen und mit Instrumenten der Erniederung und Entwürdigung ausgegrenzt.

Eine Demokratie misst sich immer daran, wie sie mit Andersdenkenden umgeht. In dieser Frage hat Luzern am Samstag versagt.

Weitere Stimmen:

Tages-Anzeiger

Schweizer Fernsehen

Radio 3fach

Bitxidenda

Gonorrea

Digital sind Chinesen die besseren Amerikaner

In der Nutzung des Internets behaupteten die Amerikaner lange Zeit die Poleposition für sich – zu recht, da die Universitäten und die schnell nachziehenden Technologiekonzerne den Grundstein für eine brauchbare Infrastruktur legten. Nun führt eine Studie vor, dass die Chinesen den Amerikaner den Rang ablaufen, was digitalen Lifestyle und Internetnutzung anbelangt – dies trotz regelmentierender und regulierender Eingriffe der chinesischen Regierung. Oder vielleicht gerade deswegen. Freundschaften knüpfen, Netzwerke ausbauen, Kontakte aufrecht erhalten: Die Chinesen scheinen dem Begriff Social Web einiges näher zu stehen, als man gemeinhin vermuten würde.

Meldung auf golem.de

Web 2.0 im 0,nichts

Mit der kompakten Broschüre (42 Seiten) Web 2.0 zum Mitmachen legt der O’Reilly-Verlag eine knappe, aber gute Einführung in die Welt der neuen Internettechnologien vor. Ob AJAX, Folksonomy, openBC, Plazes oder RSS: Nach der Lektüre ist man total “gemashupt” und findet alles nur noch del.icio.us.


Ausschnitt aus der Broschüre Web 2.0 zum Mitmachen

Lingro – übersetzen leicht gemacht

Wer im Internet nach Übersetzungsmaschninen sucht, hat die Qual der Wahl. Angefangen beim witzigen Babelfish (www.babelfish.yahoo.com), der mit seinen Übersetzungskünsten aus jedem noch so langweiligen Text eine Fundgrube wahrer Lacher produziert, über das Übersetzungstool von Google, das tendenziell durch seine satzsemantische Beschränktheit auffällt, zum durchaus tauglichen Dictionniare von Leo, der in der Übersetzung einzelner Wörter mit einer reichhaltigen Datenbank auftrumpft.


Neu kommt hier nun Lingro ins Spiel. Lingro scannt ganze Websites und zeigt beim Scrollen über Wörter deren Erklärung (monlingual) oder eine Übersetzung in eine ausgewählte Sprache an. Das Ganze ist sehr intuitiv konzipiert und besticht durch schnelle und einfache Handhabe.

#Obenstehender Text ins Englische übersetzt#

Who looks in the InterNet for Uebersetzungsmaschninen, the agony of the choice has. Begun with the funny Babelfish (www.babelfish.yahoo.com), the Lacher true with its translation arts from each still so boring text a find pit produced, over the Uebersetzungestool of Google, that by its semantic limitedness is likewise noticeable to the quite suited Dictionniare of Leo, which convinces in the translation of individual words by its rich data base. Again here now Lingro comes into the play. Lingro scannt whole Websites and indicates with the Scrollen over words their explanation (monlingual) or a translation into one language which can be selected. The whole is conceived very intuitive and captivates by fast and simple handles. {BABELFISH}

Who the Internet for Übersetzungsmaschninen searches, the agony of choice. Starting with the funny Babel Fish (www.babelfish.yahoo.com), and its translation arts from each text still so boring a mine produces real laugher over the Übersetzungestool of Google, which is also limited by its semantic remember for the perfectly capable Dictionniare by Leo , in the üBersetzung individual words through its extensive database convinced. New comes here now Lingro into play. Lingro scans all sites and displays the words scrolling on their declaration (monlingual), or a translation into one to choose language. The whole thing is very intuitive, and offers quick and easy handling. {GOOGLE}