Lernen mit dem Online-Tagebuch

Das Institut für Medien und Schule der PHZ lanciert mit lerntagebuch.ch demnächst eine Webanwendung, die Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ihre Lernschritte zu dokumentieren und Gelerntes zu reflektieren. Die auf WordPress beruhende Website sieht eine Benutzerverwaltung für Lehrpersonen vor und trennt zwischen öffentlichem Blog und passwortgeschütztem Lerntagebuch. Die Registrierung ist für Lehrpersonen gratis, einrichten könne sie den Zugang nauch ihren Wünschen. Für Schülerinnen und Schüler lässt sich zudem unter name.lerntagebuch.ch ein Webspace einrichten, den sie mit unterschiedlichen Funktionen ausstatten können.

Mehr dazu im edublog.

Mind Mapping im Browser

Mit dem Online-Tool Mindomo lassen sich einfach und präzis Mind-Maps erstellen. Gedacht wurde an Vieles: Einbetten von Grafiken, verschiedene Darstellungsoptionen, Sicherung als Grafik und mehr. Web 2.0 schreitet unaufhörlich voran und erleichtert einmal mehr den Alltag am Computer.

Weitere aktuelle und surfenswerte Web-2.0-Pfeile hat Web2null im Köcher.

Was gelesen wird

In der Befragung der Wemf zur Lesenutzung von Pressetiteln antworten Führungskräfte wenig überraschend und setzen auf bewährte Publikationen: Es dominieren die Häuser Tamedia und NZZ. Im Vergleich zur Befragung vor zwei Jahren legt das Tagi-Magazin deutlich zu, ohne aber dem NZZ-Folio zu nahe zu kommen. Im Gegenzug verkürzte die NZZaS ihren Rückstand auf die SonntagsZeitung. In der Tagespresse erreicht der TagesAnzeiger im Unterschied zur Erhebung von 2005 eine geringfügig grösse Reichweite als die NZZ.

Hier gehts zur Studie der Wemf.

Eine Übersicht über den Lesereport präsentiert persönlich.com.

Die NZZ im Frühlingsgewand

Wenn es in der Schweiz eine Publikation gibt, die sich Werte wie Beständigkeit, Konstanz und Tradition gross auf ihre Fahne schreibt, dann die Neue Zürcher Zeitung. Seit Jahr und Tag informiert sie in unspektakulärem Kleid und in liberaler Ausrichtung. Ganz in diese Falllinie passen die smarten Anpassungen, die mit der heutigen Ausgabe umgesetzt werden: Das Layout übersichtlicher, die Frontseite neu angelegt, die Beilagenpolitik kompakter; und trotz all dieser Änderungen läuft die NZZ nicht Gefahr, ihr Gesicht zu verlieren, da die Adaptionen allesamt subtil sind.
Für die Leserschaft sind die Neuerungen ein Segen – Klarheit und visuelle Leserführung gewinnen gegenüber der reinen, unförmigen Information weiter an Terrain.

Eine ausführliche Besprechung der einzelnen Neuerungen bietet das Bernetblog.

Der “Vater” des Web spricht sich gegen DRM aus

Tim Berners-Lee hat sich in einer Rede vor dem US-Kongress gegen das Digital Rights Management gerichtet. Ein Internet, das allen zu den gleichen Bedingungen zur Verfügung stehe, sei sehr wichtig für eine webbasierte Gesellschaft, so Berners-Lee. Mit seiner Kritik steht Berners-Lee nicht alleine da, auch Apple-Chef Steve Jobe geisselte das DRM vor einigen Wochen in einer Open Letter.

Während Jobs mit seinen grossen Vorbehalten gegenüber DRM in erster Linie auf das weitere Wachstum des hauseigenen iTunes-Store drängt, geht es Berners-Lee um ein fundamentales Anliegen: Das Web soll Chancengleichheit vorleben und nicht aufgrund ökonomischer Überlegungen in ein Netz erster, zweiter oder gar dritter Klasse ausarten.

Google, ein oberflächlicher Mausklick

In einem Artikel der Zeit vergleicht Stefan Maurer die Suchmaschine Google mit ein Fischer, der von seinem Bootsrand im Meer fischt. Laut Studien von amerikanischen Experten sei das so gennante Deep Web, also der mittels Google nicht erkennbare Teil des Internets, etwa 500 Mal grösser als der sichtbare Teil.

Manko der Suchmaschinen ist ihre Fixiertheit auf Text. Seiten mit multimedialen Inhalten (Flash lässt grüssen) bleiben in der Regel unsichtbar. Weiter vermuten Experten, das ein beachtlicher Teil des Deep Web als Bilddatenbanken besteht. Darauf könnte man zur Not noch verzichten, beim googlen nach einer Fernsehserie oder Musik erhält man aber aus dem selben Grund nur dann brauchbare Resultate, wenn die Quelle durch einen Text gut beschrieben ist.