Joe Zawinul ist gestorben

Er war eine aussergwöhnliche Persönlichkeit im Jazz der coolen, elektrischen Ära, und er hat bis zuletzt unablässig an Tönen und Tonlagen geforscht. Der Österreicher Joe Zawinul ist heute morgen nach schwerer Krakheit in einer Wiener Klinik gestorben. Er hinterlässt einen unschätzbaren Fundus an Musik, angefangen bei den Aufnahmen mit Miles Davis, über legendäre Weather Report Recordings bis zu unzähligen Soloveröffentlichungen. Zawinul hat den Synthesizer emanzipiert und in die Galerie der von Jazzmusikern respektierter Instrumente gespielt. Er wird als kantiger, querer Filigrantechiker in die Jazzgeschichte eingehen, sein Renommee  wird seine Lebenszeit um ein Vielfaches überdauern.

Bericht im Spiegel

Das Sommerloch ist zugeschüttet

Auf textfeld.ch machten sich die Blogeinträge in den vergangenen drei Monaten rar, extrem rar, um ehrlich zu sein. Sandkörner in den Schuhen, ausgebleichte Kleider, Bräunungsstreifen der Sonne um die Lenden und andere Ferienreminisizenzen: Schön wärs…
Der Grund für den ausgiebigen Blog-Stopp lag woanders. Hier, um genau zu sein. Vor wenigen Tagen habe ich meine Diplomarbeit abgegeben, die mich den Sommer über vom Bloggen und von der Sonne fern gehalten hat. Ich gehe darin SCORM, einem Referenzmodell für E-Learning-Inhalte, auf den Grund. Trotz entbehrungsreicher Tage hat sich die Plackerei für mich gelohnt. Das Thema hat etwas hergegeben, ich werde es künftig nicht aus den Augen lassen.

Überdies gestehe ich auch gerne: Selbst wenn ich Zeit gehabt hätte, bräuner wäre ich diesen Sommer nicht geworden. Nein, nicht des schlechten Wetters wegen, ich mag schlicht und einfacht nicht so an der Sonne liegen.