E-Learning Handbook

Als “work in progress” entstanden, bildet das E-Learing Handbook eine perfekte Anlaufstation für einen reifen Überblick zu Trends und Hintergründe im E-Learning. Die Autorin dieses Sammelwerks, Jane Hart, weiss auch mit anderen Ideen zu überraschen, so etwa mit ihrer Liste der 100 Top Tools für Learning 2007, die ebenfalls auf ihrer Website zu finden ist. Platz eins auf dieser Liste nimmt der Internetbrowser Firefox ein, gefolgt vom Social-bookmarking-Dienst del.icio.us. Und auf Platz drei …, guckst du selber: hier.

Eine klärende Mindmap zu SCORM

Sharable Content Object Reference Model - hinter der Abkürzung SCORM stecken verschiedene technische Standards und Vorgaben für E-Learning-Inhalte. Das Ziel von SCORM ist eindeutig: Mit diesem Referenzmodell soll die Austauschbarkeit und Wiederverwendbarkeit solcher Inhalte gewährleistet werden. Hier eine Mindmap, die ich im Verlauf meiner Diplomarbeit erstellt habe.

Wer nutzt das Internet?

4 von 10 Haushalten in der Europäischen Union verfügen über einen Breitbandzugang zum Internet; jede zehnte befragte Person hat schon eine eigene Homepage erstellt; jede sechste über das Internet telefoniert: Zahlen, die angesichts der 2004 vollzogenen EU-Osterweiterung erstaunen, da sie das Bild des rumänischen Holzkarrenbauers unterminieren. Vielmehr belegt diese aktuelle Studie von Eurostat den allgemein vermuteten Trend: Surfen ist das halbe Leben.

Internetnutzung 2007 in der EU

Studie zur Mediennutzung Jugendlicher in Deutschland

Empörende Massenverhaftung in Luzern

Am Samstagabend verhaftete die Polizei in Luzern über 200 Personen und löste eine von den Veranstaltern als friedliches Strassenfest angekündigte, unbewilligte Kundgebung mit einem Aufgebot von über 400 Polizisten auf. Die Verhafteten wurden bis am Sonntagmorgen unter prekären Bedingungen im Sonnenbergtunnel festgehalten. Eingepfercht in verschmutzten Räumen, bewacht von Polizei und Zivilschutz (!) sollten die “Demonstranten” unter keinen Umständen den für das offizielle Luzern so wichtigen Besuch der alten Dame UEFA stören.

Laut Augenzeugenberichten entbehrte die Aktion – oder war es für die Polizei eine willkommene Übungsanlage für die Euro 08? – an Verhältnismässigkeit und zeugte von Dilettantismus. Logistisch an allen Enden überfordert und mit unprofessionell zynischem Verhalten erwies sich die Staatsgewalt als  verunsichert und zeigte sich alles andere als souverän. Wenn sich die Schilderungen Betroffener (siehe Augenzeugenbericht auf bitxidenda) als wahr erweisen, so hat die Polizei mit dieser Aktion die Grenzen der Rechtstaatlichkeit klar überschritten.

Zwar können sich die politischen Entscheidungsträger rühmen, ihr erstes Ziel, ein sauberes Luzern am Sonntag der EURO-Auslosung, erreicht zu haben. Doch die Folgen dieser Massenverhaftung werden sie weit mehr beschäftigen, als ihnen lieb sein dürfte. Gesellschaftspolitisch fragwürdig hat man eine von der offiziellen Seite “verpönte Minderheit” gewaltsam in die Schranken gewiesen und mit Instrumenten der Erniederung und Entwürdigung ausgegrenzt.

Eine Demokratie misst sich immer daran, wie sie mit Andersdenkenden umgeht. In dieser Frage hat Luzern am Samstag versagt.

Weitere Stimmen:

Tages-Anzeiger

Schweizer Fernsehen

Radio 3fach

Bitxidenda

Gonorrea